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Auszug - Ausbau der Geh- und Radwege entlang der Walsroder Straße - Vorstellung des Ist-Zustandes, Klärung des Sanierungsumfangs im Nachgang zur Drucksache 2018/409   

 
 
Sitzung des Ortsrates Krähenwinkel
TOP: Ö 5
Gremium: Ortsrat Krähenwinkel Beschlussart: ungeändert beschlossen
Datum: Do, 07.02.2019 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 19:30 - 21:00 Anlass: Sitzung
Raum: Dorfgemeinschaftshaus Krähenwinkel, Auf dem Moorhofe 4, 30855 Langenhagen
Ort: Langenhagen
 
Wortprotokoll

Herr Kästner, von der Abteilung Straßen und Verkehr, informiert ausführlich mit einer Fotodokumentation und Planauszügen über die gewünschte Geh- und Radwegesanierung auf einem Teilstück von etwa über 600m entlang der Walsroder Str., zwischen Hotel Jägerhof und der Einmündung des Hainhäuser Weges.

Die Verwaltung habe nach Einbringung des Antrages durch den Ortsrat die Anlagen in Augenschein genommen. Festzuhalten sei, dass das Teilstück unterschiedliche Pflasterungen aufweise. In Teilen sei die Oberfläche nicht mehr ganz eben. Eine Sanierung gestalte sich u. a. wegen der an den jeweiligen Grundstücksgrenzen zu den Anliegergrundstücken liegenden Entwässerungseinrichtung als schwierig. Nicht nur, dass sie teilweise zugewachsen bzw. durch mangelnde Gehwegreinigung zugemüllt sei, das Niveau der Gehwege falle stark zu den Anliegergrundstücken ab und gebe dort die Höhe der Grundstückseinfahrten vor. Aber genau dieses Gefälle habe dazu geführt, dass die Verwaltung einen Handlungsbedarf erkannt habe. Aus Gründen der Verkehrssicherheit ist ein Niveauunterschied von bis zu sechs vom Hundert in der Rechtsprechung als kritisch anzusehen. Vor Ort habe er jedoch acht vom Hundert und mehr feststellen müssen.

 

ORM Kellner fragt an, ob wasserdurchlässige Verbundsteine für die Pflasterung in Frage kommen.

 

Herr Kästner antwortet, dass die Stadt Langenhagen bis jetzt sehr wenige dieser Verbundsteine verarbeitet habe. Grund dafür sei, dass die anfangs Wasser-durchlässigen Poren bei anhaltender Verunreinigung, durch z.B. starken Laubfall, Sand oder Schmutzeintrag, nach ca. 5 Jahren verstopfen und damit die ursprüngliche Versickerungsfähigkeit perdû sei. Eine spezielle Reinigung durch spezielle Kehrsaugmaschinen sei nachweislich, über die komplette Nutzungsdauer von 25 Jahren, weder rentabel noch praktikabel, da der Reinigungseffekt auch über die Zeit nachlasse.

Herr Kästner beziffert die anfallenden Kosten für den Sanierungsabschnitt bei einer Komplettsanierung auf ca. 300.000,-€.

 

Der Ortsrat beschließt einstimmig, einen Antrag auf Mittelbereitstellung für die Gesamtsanierung der 600m langen Teilstrecke auf der Ostseite, mit geschätzten Kosten von ca. 300.000,-€ an den Rat zu stellen.  Damit bereits in diesem Jahr mit den erforderlichen Planungen begonnen werden könne, solle eine Verpflichtungsermächtigung bereitgestellt werden.

 

Herr Kästner wird vom Gremium verabschiedet und verlässt die Sitzung.