Bürgerinformationssystem der Stadt Langenhagen

Auszug - Anfragen und Mitteilungen  

 
 
Sitzung des Beirates für Menschen mit Behinderungen
TOP: Ö 11
Gremium: Beirat für Menschen mit Behinderungen Beschlussart: (offen)
Datum: Mo, 06.05.2019 Status: öffentlich
Zeit: 17:30 - 20:05 Anlass: Sitzung
Raum: Sitzungsraum II im Rathaus, Marktplatz 1, 30853 Langenhagen
Ort: Langenhagen
 
Wortprotokoll

 Herr Schneider bittet den Vorstand oder die Mitglieder des Gremiums auf den Artikel in der HAZ vom 25. April 2019, wo es um die neue Sporthalle geht.

Es rer ein Unding, aus der Zeitung zu erfahren, dass Rollstuhlfahrer bei großen Veranstaltungen quasi ausgesperrt würden.

Frau RM Zach ist der Meinung, dass in der Planung Stellfläche für Rollstühle ausgewiesen seien und weist darauf hin, dass die Beschlussvorlagen zu diesem Thema auch in ALLRIS eingesehen werden könnten. Herr Nesttte beim letzten Mal sehr positiv darüber berichtet.

Frau Kolossa-Saris berichtet von einem Gespräch mit Herrn Bärwinkel und Frau Neander, in dem es Frau Neander in erster Linie in ihrem Kommentar darum ging, dass für die Begleitpersonen der Rollstuhlfahrer*innen keine Sitzgelegenheiten vorgesehen seien.

Herr Schneider fordert weiterhin zu einer Reaktion des Gremiums bezüglich des Artikels auf und auch insgesamt zu einer verstärkten Öffentlichkeitsarbeit. Als Beispiel nennt er die Wahlrechtsänderung und den Protesttag vom 5. Mai sowie eine Schulung unter Mithilfe der Polizei was die Ampelnutzung betrifft.

 

 Herr Horn berichtet, dass die Parkplätze im Wietzepark mittlerweile fertig gestellt seien, aber von SUVs genutzt würden, die froh seien, dass sie endlich große Parkplätze hätten.

Herr Stein von der Abt. Verkehr und Straßentte Herrn Horn angeschrieben, wegen Beteiligung. Herr Horn war in Urlaub und tte Herrn Stein gebeten, ihm im Vorfeld Termine zu nennen für eine gemeinsame Begutachtung der Pläne. Eine Antwort stehe noch aus.

Er berichtet weiter, dass die Außenanlagen der Wasserwelt noch nicht im Sinne des Beirates hergestellt seien wie die Rampe, Geländer, Markierungen, nur die Straßenbeleuchtung wäre fertig. Da müsste noch einmal nachgehakt werden.

 Es gibt einen Beschlussvorschlag zur Besetzung der Stelle Inklusionsbeauftragte/r.

Antritt der Stelle wird voraussichtlich der 1. Juni 2019 sein.

 Heute war die Vorstellung der beiden Büros, die sich für den Auftrag der Erstellung des Inklusionsplans beworben haben und da steht eine Entscheidung in Kürze an.

 Fröbelweg/ der Platz alte Möbelhalle wurde bisher als Parkplatz genutzt. Herr RM lke berichtet, dass dort bisher kein Fußweg gewesen wäre. Es wäre dort morgen ein Ortstermin und es solle dort ein absolutes Halteverbot kommen. Es solle geprüft werden, ob dort ein Gehweg gebaut werden nne, der dann sehr breit werden solle, so dass Rollstühle etc. genug Platz hätten.

 Herr Holz fragt an, ob der Beirat bezüglich der Ausfahrt beim Parkplatz Rewe/Elisabetharkadentig werden nne. Die PKWs würden das dortige Stop - Schild  fast ausnahmslos ignorieren und es würden ständig Menschen gefährdet. Herr RM Hinz ist der Meinung, dass dieses Thema in den Verkehrsausschuss gehöre.

 Herr Beck berichtet, dass seine Gruppe der Behindertensportgemeinschaft von der abgerissenen alten Brinker Halle in die Friedrich-Ebert-Schule verlagert worden wäre und das für mindestens 5 Jahre. Das Problem hier wäre, dass ein Teil der Mitglieder die Halle nicht mehr erreichen könne, weil der Fußweg zu weit wäre und diese Mitglieder nicht laufen könnten. Selbst die Behindertenparkplätze seien zu weit weg. Herr Becktte Frau STR GotzesKarrasch folgenden Vorschlag unterbreitet: Im Einfahrtsbereich vor der Turnhalle auf der Wiese vor der Halle, die zum Fahrradabstellen genutzt würde, 3 Parkplätze einzurichten.

Frau STR Gotzes-Karrasch fand die Idee gut und hätte sie weitergeleitet. Laut Rücksprache mit dem GUV (Gesetzliche Unfallversicherung) wäre es abgelehnt worden. Die Begründung war: Um Konflikte zwischen Radfahrern und Autofahren zu vermeiden, „ren umfangreiche Absperrungs- und Sicherheitsvorkehrungen nötig, die unsere Fachleute für nicht machbar halten“. Herr Becktte darauf geantwortet, dass die Fahrradständer nur lose draufgestellt wären und auch leicht verstellt werden könnten. Zusätzlich dazu sei es Privatgelände, wo eine Neubeschilderung unproblematisch sei. Falls keine befriedigende Antwort käme, würde er über den Beirat oder die Partei einen Antrag stellen wollen.

 

 

  • Stand EUTB

Frau Kolossa-Saris berichtet, dass Frau Förster vom Blinden- und Sehbehindertenverband Niedersachsen e. V. die Anfrage, EUTB vor Ort in Langenhagen durchzuführen, in das Netzwerk Anfang April eingebracht hätte.

Grundsätzlich bestünde bei den Beratenden Interesse.

Es müsste nur Folgendes geklärt werden:

Aus den Richtlinien des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zur Förderung der „Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung“r Menschen mit Behinderungen:

Pro Beratungsangebot können maximal 3 VZÄ (Vollzeitäquivalent) gefördert werden, wobei die VZÄ auch auf mehrere Personen verteilt sein können. Voraussetzung ist ein entsprechendes Einzugsgebiet (Kalkulationsgrundlage: 1 Berater pro 140.000 Einwohner).

Die Auslastung der Beratungsangebote ist in den Verwendungsnachweisen zu dokumentieren.“

Frau Förster möchte klären, ob es andere EUTB gäbe, die für Langenhagen zuständig seien, um sich nicht gegenseitig „ins Gehege zu kommen.

Sie würde Ende der nächsten Woche über den weiteren Stand informieren.