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Auszug - Ein Lachen sagt mehr als tausend Worte. Inklusion und Beteiligung ernst nehmen, Zeichen setzen und erneut eine Vorreiterrolle einnehmen.  

 
 
Sitzung des Beirates für Menschen mit Behinderungen
TOP: Ö 7
Gremium: Beirat für Menschen mit Behinderungen Beschlussart: (offen)
Datum: Mo, 06.05.2019 Status: öffentlich
Zeit: 17:30 - 20:05 Anlass: Sitzung
Raum: Sitzungsraum II im Rathaus, Marktplatz 1, 30853 Langenhagen
Ort: Langenhagen
BD/2019/077 Ein Lachen sagt mehr als tausend Worte. Inklusion und Beteiligung ernst nehmen, Zeichen setzen und erneut eine Vorreiterrolle einnehmen.
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Antrag öffentlich
Ansprechpartner:Eilers, Andreas
Federführend:Politik Bearbeiter/-in: Politik, Politik
 
Wortprotokoll
Beschluss
Abstimmungsergebnis

Herr RM Eilers stellt seinen Antrag vor, den er in den Rat eingebracht hat.

Er berichtet u.a. auch von dem Spielplatz “Onkel Rudi“ in Hamburg in der Markusstraße, den er sich angeschaut hätte. Besonders hätte ihn dort beeindruckt, dass man zusätzlich zu den rollstuhlgerechten Spielgeräten selbst in den Sandkasten mit dem Rollstuhl hineinfahren nnte und dass dort Kinder mit und ohne Rollstuhl gemeinsam spielten und auch Bewohner*innen eines Altenheims dort diese Geräte nutzten.

Auf Nachfrage von Herrn Holz stellt RM Herr Eilers gerne die Skizzen zur Verfügung, in denen man die genaue Ausrichtung des Sandkastens ersehen kann.

Herr Schneider drückt seinen Unmut darüber aus, dass es zu keiner internen Diskussionsrunde bezüglich dieses Antrages gekommen sei wie bei der letzten Sitzung vorgeschlagen.

Frau RM Zach zweifelt an, dass der Beirat in der Lage sei, Vorschläge für Standorte zu machen, wie in der Vorlage vorgeschlagen. Sie schlägt vor, dass die Verwaltung Standorte prüft.

Herr RM Eilers unterstützt diesen Vorschlag, unterstreicht, dass die Verwaltung dann aber die Vorschläge dem Beirat noch einmal zukommen lassen sollte.

Herr Hornlt die Idee für diese Spielgeräte insgesamt für sinnvoll, gibt aber zu bedenken, dass viele davon nur unter Betreuung nutzbar seien und hält auf öffentlichen Spielplätzen auch Vandalismus nicht für ausgeschlossen. Einzig das Karussell stelle nach seiner Meinung kein Problem dar.

Herr RM Eilers berichtet, dass der Spielplatz in Hamburg öffentlich wäre und betont, dass es zunächst nur Vorschläge seien und es unterschiedliche Spielgeräte mit und ohne Betreuung gäbe.

Herr Schneider betont, dass er den Vorschlag als sehr gut empfände, erwähnt aber, dass Langenhagen in Niedersachsen keine Vorreiterrolle mehr einnehmen könne, da es u.a. in Hannover beim Landesbildungszentrum für Blinde in der Bleekstraße schon eine Schaukel gäbe. Des Weiteren fordert er die Stadt dazu auf, wenn denn Inklusion gewünscht sei, z.B. den Spielplatz am Wasserturm nachzurüsten. Jedes behinderte Kind hätte ein Recht darauf. Er ist sich aber im Klaren darüber, dass man Prioritäten setzen müsse.

Herr Holznnte sich ebenfalls eine Erweiterung im Bereich Wasserturm vorstellen.

Herr RM lke berichtet von dem Antrag der CDU-Fraktion, in dem empfohlen wird, zunächst aus Kostengründen, nur ein rollstuhlgerechtes Gerät aufzustellen im Bereich Mehr-Generationen-Spielplatz im Eichenpark, um zu sehen, wie es angenommen wird. Bei Bedarf könne dort auch erweitert werden.

Des Weiteren sollte bei Neuplanung von Spielplätzen inklusive Spielgeräte mit einbezogen werden. Der Spielplatz am Wasserturm wäre ein Kleinkindspielplatz.

Herr RM Hinz unterstützt ebenfalls den Antrag, aber ohne die genaue Nennung der Standorte.

Frau RM Zach setzt sich auch für einen Antrag ohne eine Konkretisierung der Standorte ein, um den Fachleuten in der Verwaltung die Auswahl zu überlassen.

Herr Schneider ist der Meinung, dass ein Gerät nicht ausreicht, um den behinderten Kindern ein angemessenes Angebot zu machen.

Herr Holz merkt dazu an, dass es für Kinder mit Behinderung schon ein großer Schritt wäre, einmal das Gefühl von Schaukeln erleben zu können und dazu würde ein Gerät ein guter Anfang sein. Frau Schubart sieht es wie Herr Holz und macht den Vorschlag, eine Arbeitsgruppe zu dem Thema zu gründen, um zu schauen, wo und wie man langfristig das Thema voranbringt.

Frau RM Zach und Herr RM lke sprechen sich ebenfalls dafür aus, Schritt für Schritt vorzugehen.

Herr RM Eilers macht den Vorschlag, bei einer Veranstaltung des Medizinmobils im September, Firmen die Möglichkeit zu geben, die Aufstellung von mobilen rollstuhlgerechten Spielgeräten zu sponsern oder Fördermittel dafür zu verwenden.

Er spricht sich dafür aus, immer eine Schaukel und ein Karussell aufzustellen, da es sich um 2 unterschiedliche Spielerlebnisse handele.

Herr RM Hinz und Frau RM Zachnnen der Argumentation von Herrn RM Eilers folgen.

Frau RM Zach schlägt vor, den Veranstalter vom Medizinmobil anzuschreiben, bezüglich des Vorschlages von Herrn RM Eilers.

Herr RM lke nimmt den Vorschlag 2 Spielgeräte in seine Fraktion mit, möchte aber an einer konkreten Standortnennung festhalten.

 

Der Antrag BD/2019/077 wird mit folgenden Änderungen abgestimmt:

 

Der Rat der Stadt Langenhagen möge beschließen, dass die Verwaltung damit beauftragt wird, beginnend an 1 Standort in Langenhagen jeweils eine Rollstuhlschaukel und ein Rollstuhlkarussell aufzustellen und die in Frage kommenden Standorte zu prüfen.

 

Frau RM Zach wird den veränderten Antrag morgen in den SISA einbringen.

 

Herr RM Eilers bedankt sich für die engagierte Diskussion bezüglich seines Antrages und verlässt die Sitzung um 18.25 Uhr.

Herr Schneider schlägt vor, die Sitzungen weiterhin im Sitzungsraum II stattfinden zu lassen, da die Akustik für ihn hier besser sei als im Ratssaal.


Beschluss:
Der Rat der Stadt Langenhagen möge beschließen, dass die Verwaltung damit beauftragt wird, beginnend an 1 2 Standorte in Langenhagen jeweils eine Rollstuhlschaukel und ein Rollstuhlkarussell aufzustellen und . und die in Frage kommenden Standorte zu prüfen. 

Der Beirat für Menschen mit Behinderung wird daher um Vorschläge für geeignete Standorte gebeten.

Die Verwaltung identifiziert aus den Vorschlägen seitens des Beirats für Menschen mit Behinderung erstmal 2 Orte, die geeignet und barrierefrei erreichbar sind, um dort die Geräte aufzubauen.

gliche weitere Standorte sind für eine eventuelle Erweiterung durch die Verwaltung vorzuhalten. 


Abstimmungsergebnis:

Ja-Stimmen:

9

Nein-Stimmen:

keine

Enthaltungen:

1