Bürgerinformationssystem der Stadt Langenhagen

Vorlage - BD/2018/130  

 
 
Betreff: Einrichtung von Lerngruppen für sonderpädagogischen Förderbedarf
Status:öffentlichVorlage-Art:Antrag öffentlich
Ansprechpartner:Ratsfraktion CDU
Federführend:Politik Bearbeiter/-in: Politik, Politik
Beratungsfolge:
Verwaltungsausschuss der Stadt Langenhagen Vorberatung
23.04.2018    Sitzung des Verwaltungsausschusses der Stadt Langenhagen      
Rat der Stadt Langenhagen Entscheidung
23.04.2018 
Sitzung des Rates der Stadt Langenhagen      
Bildungs-, Schul- und Kulturausschuss der Stadt Langenhagen Vorberatung
16.04.2018 
Sitzung des Bildungs-, Schul- und Kulturausschusses der Stadt Langenhagen abgelehnt   

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Anlage/n

Beschlussvorschlag:

Der Rat der Stadt Langenhagen beschließt:

 

1. Die Stadt Langenhagen als Schulträger beantragt bis zum 30.04.2018 bei der Landesschulbehörde die Einrichtung mindestens einer Lerngruppe für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf zum Schuljahresbeginn 2018 / 2019.

 

2 a. An der Robert-Koch-Realschule wird zum Schuljahresbeginn 2018/2019 mindestens eine Lerngruppe für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf eingerichtet.

 

oder

 

2 b. An der IGS Süd wird zum Schuljahresbeginn 2018/2019 mindestens eine Lerngruppe für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf eingerichtet.

 


Sachverhalt:

Ab dem Schuljahresbeginn 2018/2019 werden an der Förderschule Lernen der Stadt Langenhagen keine weiteren Jahrgänge eingeschult, da kein Antrag auf Weiterführung der Förderschule gestellt wurde.

 

Für diese Fälle bietet das Landesschulgesetz die Möglichkeit, an einer weiterführenden Schule Lerngruppen für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf einzurichten. Diese Lerngruppen sind organisatorisch der allgemeinbildenden Schule zugeordnet.

 

In der Diskussion um die Zukunft der Kinder mit besonderem Förderbedarf wurde deutlich, dass viele Eltern zwar einer Beschulung an den allgemeinbildenden Schulen aufgeschlossen gegenüber stehen, aber gleichzeitig Zweifel haben, ob der Förderbedarf der Kinder dort zur Zeit schon adäquat bearbeitet werden kann.

 

Lerngruppen, die ähnlich wie Sprachförderklassen, eine besondere personelle und inhaltliche Ausgestaltung haben, können hier in der Zeit bis zur vollständigen Umsetzung der Inklusion ein gutes Mittel sein, dem Förderbedarf der Kinder gerecht zu werden.

 

Die CDU hält die Beauftragung der Robert-Koch-Realschule mit der Einrichtung der Lerngruppe(n) für den richtigen Weg. An der RKS hat durch die intensive Kooperation mit der Pestalozzischule bereits mehrjährige Erfahrung mit der Beschulung von Kindern mit erhöhtem Förderbedarf. Das pädagogische Konzept beschreibt die RKS als inkusionsfreundliche Schule.

 

Die Größe und Lage der RKS bieten einen relativ geschützten Raum für die Kinder. Grundlegende Umbauten sind- anders als an der IGS Süd, dem Gymnasium und der IGS Konrad-Adenauer-Straße - nicht geplant, so dass hier stressfrei gelernt werden kann.

 

Alternativ wäre die Einrichtung der Lerngruppe(n) auch an der IGS Süd denkbar. Diese Schule wächst zur Zeit als Integrierte Gesamtschule auf. Die Schaffung der Lerngruppe(n) für Kinder mit besonderem Förderbedarf ist hier also konzeptionell durchaus umsetzbar. Allerdings stehen bei der IGS Süd in den nächsten Jahren grundlegende Um- und Neubauten an, die zu Baustellen- und Umzugsstress führen werden. Die Einrichtung der Lerngruppe(n) an der IGS Süd ist daher nur zweite Wahl.



Rechtliche Grundlage

 


Anlage/n: