Bürgerinformationssystem der Stadt Langenhagen

Vorlage - BD/2019/077  

 
 
Betreff: Ein Lachen sagt mehr als tausend Worte. Inklusion und Beteiligung ernst nehmen, Zeichen setzen und erneut eine Vorreiterrolle einnehmen.
Status:öffentlichVorlage-Art:Antrag öffentlich
Ansprechpartner:Eilers, Andreas
Federführend:Politik Bearbeiter/-in: Politik, Politik
Beratungsfolge:
Sozial-, Inklusions- und Sportausschuss der Stadt Langenhagen Vorberatung
07.05.2019 
Sitzung des Sozial-, Inklusions- und Sportausschusses der Stadt Langenhagen geändert beschlossen   
Rat der Stadt Langenhagen Entscheidung
01.04.2019 
Sitzung des Rates der Stadt Langenhagen wird zur Kenntnis genommen und gilt als behandelt.   
27.05.2019 
Sitzung des Rates der Stadt Langenhagen      
Verwaltungsausschuss der Stadt Langenhagen Vorberatung
20.05.2019    Sitzung des Verwaltungsausschusses der Stadt Langenhagen      
Beirat für Menschen mit Behinderungen Vorberatung
11.03.2019 
2. Sitzung des Beirates für Menschen mit Behinderungen vertagt   
06.05.2019 
Sitzung des Beirates für Menschen mit Behinderungen (offen)   

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Anlagen:
629110_Rollstuhlfahrerschaukel.pdf  
Rollstuhlfahrer-Karussell_mit_Rollstuhlführung_03_501_Integrativ,_Barrierefrei_Seibel-Spielplatzgeräte_Hinterweidenthal.pdf  
Rollstuhlfahrer-Schaukel.pdf  

ALLRIS net Ratsinformation

Beschlussvorschlag:

Der Rat der Stadt Langenhagen möge beschließen, dass die Verwaltung damit beauftragt wird, beginnend an 2 Standorten in Langenhagen jeweils eine Rollstuhlschaukel und ein Rollstuhlkarussell aufzustellen. 

Der Beirat für Menschen mit Behinderung wird daher um Vorschläge für geeignete Standorte gebeten.

Die Verwaltung identifiziert aus den Vorschlägen seitens des Beirats für Menschen mit Behinderung erstmal 2 Orte, die geeignet und barrierefrei erreichbar sind, um dort die Geräte aufzubauen.

Mögliche weitere Standorte sind für eine eventuelle Erweiterung durch die Verwaltung vorzuhalten. 

 

 

ALLRIS net Ratsinformation

Sachverhalt:

Für die meisten Menschen ist die Benutzung von Spiel- und Sportgeräten etwas ganz alltägliches. In jedem Außenbereich eines Kindergartens, auf dem Schulhof oder auf einem Spielplatz gibt es zahlreiche Angebote für das Erleben von Selbstständigkeit, Bewegung, Spaß und dem Erfahren von Sinneseindrücken durch die Kinder bzw. Nutzer.

 

Im Eichenpark hat die Stadt Langenhagen im Jahr 2009 daher eine Vorreiterrolle eingenommen und ein Fitnessstudio im Freien, den sogenannten "Mehrgenerationenbewegungspfad" geschaffen und sein Angebot für Jung und Alt ausgebaut.

 

Für Menschen im Rollstuhl, egal ob Jung oder Alt, sieht die derzeitige Situation leider ganz anders aus. Gerade was Angebote im öffentlichen Raum (Spielplätze/Außenbereich Kindergärten/Schulhöfe, Altenheime, Parkanlagen) betrifft, werden diese Menschen ausgeschlossen. 

 

Um diese Lücke zu schließen, soll die Stadt Langenhagen erneut eine Vorreiterrolle einnehmen und dadurch ein erweitertes Angebot schaffen. 

 

Eine Rollstuhlschaukel sowie ein Rollstuhlkarrussell kommt nicht nur Kindern mit Bewegungseinschränkungen zugute. Diese Einrichtungen stehen nicht nur für Jung sondern auch für Alt. Egal welche Altersgruppe, alle können davon nur partizipieren. 

Einrichtungen dieser Art, vermitteln ganz neue Sinneseindrücke. Die basale Stimulation kann in Bezug auf sich selbst, auf andere und die Umgebung ganz neu erlebt werden und so die Bereiche Wohlbefinden, Partizipation und Selbstbestimmung gefördert werden. Ein inklusiver Spielplatz bietet also allen die Möglichkeit am gemeinsamen Spiel oder Erlebnis teilzuhaben. Denn erst durch das Gemeinsame werden Erlebnisse geteilt und trotz der Unterschiede können so Gemeinsamkeiten selbst entdeckt werden. 

 

Der Beirat für Menschen mit Behinderung wird daher um Vorschläge gebeten, welche Standorte dafür die richtigen wären. (Vielleicht wäre auch der Bereich des Spielplatzes/Mehrgenerationenbewegungspfad im Eichenpark ein möglicher geeigneter Standort?)

 

Beispielbilder siehe Anlage. (gelten nur als Beispiele damit man eine Vorstellung bekommt)

 

Mögliche Kosten (nur geschätzt ohne Aufbaukosten da nicht bekannt welche Vorgaben erfüllt sein müssen. Alle Geräte sind zumindest TÜV zertifiziert und für die Nutzung zugelassen)

 

Die Rollstuhlschaukel kostet je nach Version ca. 5.781,14 Euro bis ca. 14.756,00 Euro. (Stahlgerüst oder Holzgerüst)

Das Rollstuhlkarrussell kostet je nach Version ca. 9.699 Euro bis ca. 17.799,00 Euro. 

 

 

 

 


Rechtliche Grundlage
 

Anlagen:  
  Nr. Name    
Anlage 1 1 629110_Rollstuhlfahrerschaukel.pdf (608 KB)      
Anlage 2 2 Rollstuhlfahrer-Karussell_mit_Rollstuhlführung_03_501_Integrativ,_Barrierefrei_Seibel-Spielplatzgeräte_Hinterweidenthal.pdf (1038 KB)      
Anlage 3 3 Rollstuhlfahrer-Schaukel.pdf (62 KB)